Measurement systems
"Wer misst, misst Mist"
Welcher Elektro- oder Elektronikfachmann kennt wohl nicht diesen Ausspruch eines alten Schlossermeisters, der im Übrigen auch die Meinung vertrat, der Zentimeter sei ein Uhrmachermass...
Nun, worum geht es? Es geht darum, Messergebnisse von ihrer Relativität her zu beurteilen und sie nicht einfach per se als letzte Wahrheit zu betrachten. Warum dieses wichtig ist erläutern die nachfolgenden Zeilen.
Gerade im Antennenbereich sind Messresultate oftmals von verschiedenen externen Parametern beinflusst. Dazu gehören beispielsweise die geologischen Verhältnisse in Antennennähe, das Klima, benachbarte Baustrukturen, insbesonders in der Nähe stehende Antennen, aber auch elektromagnetische Felder weiter entfernter leistungsstarker Anlagen wie Rundfunk-, TV- oder andere Sender.
Gewarnt sei auch vor übertriebener Messwertauflösung und Genauigkeitsanforderungen! Es ist zu bedenken, dass es bei vielen Messungen hauptsächlich um die Erkennung der Minima (z.B. SWR) oder Maxima (z.B. Rückflussdämpfung oder Leistungstransfer) geht, die Genauigkeit der absoluten Werte aber oft von untergeordneter Bedeutung ist.
Dies gilt auch z.B. für unsere Antennen- und Impedanzanalyzer, welche als kostengünstige, handliche Geräte konzipiert sind, aber über Messmöglichkeiten verfügen, die in aller Regel eher Messplätzen in der 5-stelligen Preisklasse vorbehalten sind. Bedenken Sie dies beim Messgeräte-Vergleich, dann werden Sie mit unseren Geräten keine Enttäuschungen erleben, sondern von deren erheblichem Nutzen in ganz beonderem Mass profitieren.
